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(Gesichts)Falten haben viele Namen

Irgendwann bekommt sie jeder: Gesichtsfalten, vor allem unter den Augen, an der Stirn und rund um den Mund. Falten entstehen durch den natürlichen Alterungsprozess der Haut. Bei einigen Menschen mehr, bei anderen weniger - je nach Anlage Lebensstil. Eine große Rolle spielt die genetische Veranlagung. Sie betrifft die inneren Prozesse der Hautalterung, wie ausbleibende Kollagenproduktion oder Versorgung der Haut mit Nährstoffen. Auch äußere Einflüsse wie Rauchen, zu viel Alkohol oder Stress können zu Falten führen. Ebenso besteht ein Zusammenhang von frühzeitiger Hautalterung und übermäßigem Sonnenbaden.

Wie Falten entstehen

Falten sind (lineare) Furchen auf der Oberfläche der Haut, die auf eine Faltung der Epidermis (Oberhaut) und der Lederhaut zurückzuführen sind. Bereits ab dem 25. Lebensjahr verliert die Haut an Feuchtigkeit, Fett und Elastizität. Diese Erschlaffung führt zur Bildung von statischen Falten, auch Schwerkraftfalten genannt. Sie bilden sich bevorzugt um Mund, Nase, Augen und im Wangenbereich und sind selbst dann sichtbar, wenn alle Muskeln entspannt sind, etwa im Schlaf. Typische Beispiele sind „Hängebäckchen“, das Doppelkinn und die Halsfalten.

Unsere Gesichtshaut ist fest mit der mimischen Gesichtsmuskulatur verbunden. Sie ermöglicht uns den Ausdruck von Freude, Wut oder Ärger, sie zeigt Emotionen. Mimische Falten (dynamische Falten) sind Gesichtsfalten, die durch die alltägliche Mimik entstehen – Beispiele sind das Stirnrunzeln oder das Zusammenziehen der Augenbrauen. Häufig vermitteln mimische Falten, insbesondere die Glabellafalten, senkrechte Falten zwischen den Augenbrauen, einen negativen, ungewollt strengen, verbissenen und pessimistischen Eindruck und lassen unser Gesicht älter und unfreundlicher wirken. Andere Bezeichnungen für die Glabellafalten sind auch Zornesfalten, Wutfalten oder Konzentrationsfalten.

Falten sind nicht nur Ausdruck der natürlichen Hautalterung. Aktinische Falten, besser bekannt als Knitterfältchen, beispielsweise entstehen durch äußere Umwelteinflüsse wie z.B. durch Sonneneinwirkung oder Solarien-Besuche. Neben der UV-Strahlung spielen aber auch die trockene Luft in beheizten Räumen, der Wind sowie die Kälte im Winter eine wichtige Rolle. Ebenso trocknet die Haut bei regelmäßigem Kontakt mit salz- oder chlorhaltigem Wasser schnell aus.

Faltenarten

Hautfalten lassen sich einerseits nach ihrer Entstehungsart unterscheiden, andererseits kann man sie auch aufgrund ihrer Position im Gesicht oder ihrer Form benennen:

  • Nasolabialfalten: Sie verlaufen von den Nasenflügen zu den Mundwinkeln und entstehen meist durch eine starke Gewichtsabnahme. Weiterhin sind viel Stress, wenig Schlaf sowie Alkohol und Nikotin Ursachen für ihre Ausbildung.
  • Nasenfalten: Sie entstehen zwischen Nasenrücken und Augenwinkel und werden auch als Bunny Lines (Häschenfalten) bezeichnet.
  • Zornesfalten oder Glabellafalten sind die senkrechten Falten zwischen den Augenbrauen. Sie bilden sich durch häufiges Zusammenziehen der Augenbrauen bei Emotionen wie Zorn und Sorgen, aber auch bei starker Konzentration. Glabellafalten lassen das Gesicht ernst und streng wirken.
  • Marionettenfalten oder Mundwinkelfalten sind die schräg von den Mundwinkeln nach unten zum Übergang zwischen Kinn und Unterkieferrand laufenden Einziehungen. Sie verleihen dem Gesicht einen traurigen Ausdruck.
  • Knitterfältchen entstehen mit zunehmendem Alter und bilden sich großflächig aus, zum Beispiel im Wangen- und Augenbereich sowie am Dekolletee. Ursache sind ein Wasser- und Volumenverlust der Haut.
  • Spricht man von Krähenfüßen, sind damit kleine Augenfalten (Lachfältchen) im seitlichen Augenwinkel gemeint. Ursache für die Fältchen ist die sehr dünne Haut im Augenbereich, in der fast keine Fettpolster angelegt sind. Zudem ist der kreisrund um das Auge verlaufende Ringmuskel an fast allen mimischen Bewegungen des Gesichts beteiligt. Ihren Namen verdanken die Krähenfüße ihrer charakteristischen Anordnung, die den Füßen von Krähen ähnelt.
  • Kinnfalten (Erdbeerkinn/Pflastersteinkinn): Die harmonische Rundung des Kinns kann mit der Zeit einer unebenen Oberfläche weichen, die vor allem beim Sprechen stark ausgeprägt ist. Die Ursache dafür sind die vielen Muskelbewegungen in diesem Bereich im Zusammenhang mit dem zurückgehenden Fettdepot unter der Haut.
  • Stirnfalten werden oft auch als Sorgenfalten bezeichnet und verleihen dem Gesicht einen kummervollen, traurigen Ausdruck. Sie entwickeln sich vor allem durch vermehrte unbewusste Mimik und eine verspannte Stirnmuskulatur.
  • Lippenfältchen, periorale Fältchen, oft auch Raucherfältchen genannt, sind vertikal verlaufende Linien, die von der Oberlippe in Richtung Nase, beziehungsweise von der Unterlippe in Richtung Kinn ziehen. Sie entstehen durch Verlust des Unterhautfettgewebes und abnehmender Hautqualität und sind klare Zeichen des Alters und des alternden Gesichts.
  • Eine weitverbreitete Altersfolge ist der sogenannte Truthahnhals (Platysmafalten): Der Hals erschlafft, es entsteht ein Hautüberschuss mit oder ohne vermehrtem Unterhautfett zwischen den auseinander gewichenen Halsmuskeln. Die Falten verlaufen längs von oben am Kinn nach unten über den Hals.

Die ästhetische Korrektur von unschönen Gesichtsfalten, Altersflecken, Sonnenschäden der Haut ist heute mit geringem Aufwand meist mit Mikroinjektionen oder Laserbehandlungen möglich. Gerne beraten wir Sie dazu in der Praxis im Norden in Lübeck-Travemünde.


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